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Was kostet eine Website? Die 7 Preisfaktoren

Webdesign
Kategorie
29. September 2026
Datum
Handgezeichnete Skizzen von Website-Layouts in Blau, Lila und Grün

„Was kostet eigentlich eine Website?“

Diese Frage hören wir in fast jedem Erstgespräch. Zu Recht: Wer eine neue Website plant, will wissen, womit er rechnen muss.

Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt drauf an. Das klingt nach Ausrede, ist aber keine. Eine gute Website ist kein Produkt von der Stange, sondern wird für dein Unternehmen gebaut. Deshalb zeigen wir dir hier, worauf es ankommt: welche Faktoren den Preis bestimmen und wie du Angebote sinnvoll vergleichst.

Auf einen Blick

  • Einen Pauschalpreis gibt es nicht: Umfang, Design, Funktionen und Inhalte bestimmen den Aufwand.
  • Nach dem Launch fallen laufende Kosten an, etwa für Hosting und Wartung.
  • Vergleiche Angebote nicht nur nach dem Preis, sondern danach, was sie leisten.

Warum Pauschalpreise im Netz in die Irre führen

Wer „Website Kosten“ googelt, findet Preislisten mit riesigen Spannen, Baukästen für ein paar Euro im Monat und Agenturangebote im fünfstelligen Bereich. Das Problem: Diese Zahlen vergleichen Äpfel mit Birnen. Ein Onepager für einen Handwerksbetrieb hat mit einem Onlineshop samt Warenwirtschaft so viel gemeinsam wie ein Fahrrad mit einem Lieferwagen. Beide bringen dich ans Ziel, aber für ganz unterschiedliche Aufgaben.

Statt dich an fremden Zahlen zu orientieren, lohnt sich der Blick auf die Faktoren, aus denen sich jeder Preis zusammensetzt.

Die 7 Faktoren, die den Preis bestimmen

Umfang und Seitenzahl

Die wichtigste Stellschraube. Eine kompakte Website mit Startseite, Leistungen, Über uns und Kontakt ist schneller umgesetzt als ein Auftritt mit vielen Unterseiten, etwa für einzelne Leistungen, Standorte oder Referenzen. Jede Seite braucht Struktur, Gestaltung, Inhalte und Tests.

Unser Tipp: Überleg dir vorab, welche Seiten wirklich nötig sind. Lieber wenige starke Seiten als viele halbleere.

Design: Vorlage oder individuell

Eine fertige Vorlage ist schnell angepasst, sieht aber oft aus wie bei vielen anderen. Ein individuelles Design entsteht dagegen für deine Marke, deine Zielgruppe und dein Ziel. Das braucht mehr Zeit in der Konzeption, sorgt aber dafür, dass du dich von der Konkurrenz abhebst und Besucher gezielt zur Anfrage geführt werden.

Funktionen

Jede Funktion bedeutet Planung, Umsetzung und Tests. Typische Beispiele:

  • Kontaktformular mit sauberem Datenschutz
  • Online-Terminbuchung
  • Onlineshop oder Buchungssystem
  • Mehrsprachigkeit
  • Schnittstellen, z. B. zur Warenwirtschaft

Ein Kontaktformular ist schnell erledigt. Ein Shop mit Zahlungsanbietern und Versandregeln ist ein eigenes Projekt.

Inhalte: Wer liefert Texte und Fotos?

Oft unterschätzt: Eine Website ist nur so gut wie ihre Inhalte. Lieferst du Texte und Fotos selbst, sinkt der Aufwand. Sollen Texte professionell geschrieben, Fotos gemacht oder Grafiken gestaltet werden, gehört das ins Budget. Das lohnt sich meist, denn gute Inhalte überzeugen Besucher und werden bei Google gefunden.

SEO und Ladezeit

Eine Website, die niemand findet, bringt keine Anfragen. Grundlagen wie saubere Überschriften, schnelle Ladezeiten, die Optimierung fürs Handy und korrekte Daten für Google gehören bei uns zu jeder Website. Wer darüber hinaus gezielt für bestimmte Suchbegriffe oder Orte sichtbar werden will, etwa „Elektriker Höxter“, braucht mehr: Recherche, eigene Seiten und laufende Optimierung. Mehr dazu unter Online Marketing.

Das System dahinter

Baukasten, WordPress oder eine eigene Lösung? Baukästen sind günstig im Einstieg, aber begrenzt, und du bleibst an den Anbieter gebunden. WordPress ist flexibel, braucht aber regelmäßige Updates für Plugins und Sicherheit. Individuell entwickelte Websites laden oft besonders schnell und bieten wenig Angriffsfläche, brauchen aber einen Partner, der sie betreut. Welches System passt, hängt davon ab, was deine Website können soll und wie oft du selbst Inhalte ändern willst.

Laufende Kosten

Mit dem Launch ist eine Website nicht fertig. Regelmäßig fallen an:

  • Domain und Hosting
  • Wartung: Updates, Backups, Sicherheit
  • kleine Änderungen und neue Inhalte
  • ggf. Lizenzen für Schriften, Plugins, Tools

Frag bei jedem Angebot nach, was davon enthalten ist und was extra kostet. Bei uns bekommst du Hosting und Wartung aus einer Hand.

Günstig oder billig?

Natürlich willst du nicht mehr ausgeben als nötig. Eine zu billige Website kann am Ende aber teuer werden:

  • Keine AnfragenSie sieht vielleicht ordentlich aus, führt Besucher aber nicht zur Kontaktaufnahme.
  • Unsichtbar bei GoogleOhne saubere Technik und Struktur wird sie kaum gefunden.
  • SicherheitslückenVeraltete Plugins sind ein häufiges Einfallstor.
  • Früher RelaunchNach wenigen Jahren muss alles neu gemacht werden.

Eine gute Website ist keine reine Ausgabe, sondern eine Investition, die sich über neue Kunden bezahlt macht. Entscheidend ist nicht der niedrigste Preis, sondern das beste Verhältnis aus Preis und Wirkung.

Checkliste: So vergleichst du Angebote

Bevor du dich entscheidest, stell jeder Agentur diese sechs Fragen:

  • Welche Seiten und Funktionen sind genau enthalten?
  • Wer liefert Texte und Bilder, und was kostet es, wenn ihr das übernehmt?
  • Ist die Website fürs Handy und für Google optimiert?
  • Welche laufenden Kosten kommen nach dem Launch auf mich zu?
  • Gehören mir Domain, Inhalte und Zugänge am Ende selbst?
  • Wer ist mein Ansprechpartner, wenn später etwas geändert werden soll?

Ein seriöses Angebot beantwortet diese Fragen, bevor du sie stellst.

So kommst du zu deinem Preis

  1. VorbereitenZiel, Beispiele, Inhalte und Budgetrahmen kurz notieren.
  2. Erstgespräch30 Minuten per Teams, kostenlos und unverbindlich.
  3. AngebotZugeschnitten auf dein Projekt.

Du musst kein fertiges Konzept mitbringen. Hilfreich ist aber, wenn du dir vorab kurz Gedanken machst:

  • Ziel: Was soll die Website bringen? Mehr Anfragen, neue Mitarbeiter, weniger Telefonate?
  • Beispiele: Welche Websites gefallen dir, welche nicht?
  • Inhalte: Was hast du schon (Logo, Texte, Fotos), was fehlt noch?
  • Budgetrahmen: Ein grober Rahmen hilft, die passende Lösung zu finden, statt am Bedarf vorbeizuplanen.
  • Zeitplan: Bis wann soll die Website online sein? Kleinere Projekte dauern meist 2–4 Wochen, größere 6–10 Wochen.

Mit diesen Punkten reicht ein kurzes Gespräch, um einzuschätzen, was du brauchst. Danach bekommst du von uns ein Angebot, das zu deinem Projekt passt.

Tim Ziegler

Tim Ziegler

Inhaber von ZIGLA · hat diesen Beitrag geschrieben

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Wir sind ZIGLA, eine Agentur für Webdesign, Hosting und Online Marketing aus Brakel, und betreuen Unternehmen im Kreis Höxter, in ganz OWL und darüber hinaus. Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns dein Vorhaben an und sagen dir ehrlich, was sinnvoll ist und womit du rechnen kannst.

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